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10. August 2014

GHOST Fahrerinnen kämpfen in Übersee um Punkte

Trotz gebrochenen Ellbogens landet Lisi Osl in Windham/USA in den TOP20

Lisi Osl reiste mit einem gebrochenen Ellenbogenkopf zu den Überseeweltcups und erreichte in Windham trotz dieses Handicaps den 17. Rang. Katrin Leumann war in der Vorwoche in Mont Sainte Anne / Canada auf dem Weg in die TOP10, nach zwei Stürzen und zahlreichen Prellungen kämpfte sie sich ins Ziel, konnte ihr Potential aber nicht mehr komplett abrufen.

Während der gesundheitlich bedingten Wettkampfpause von Alexandra Engen kämpften ihre Teamkolleginnen bei den Überseeweltcup um Punkte und Platzierungen für die Weltcupgesamtwertung.

Katrin Leumann kam in Canada vom Start weg gut ins Rennen und lag nur knapp außerhalb der TOP10 Plätze. Auf der fahrtechnisch schwierigen Strecke stürzte sie jedoch zwei Mal schwer und zog sich zahlreiche Prellungen zu: „Beim ersten Sturz bin ich Kopf voraus auf der Brust gelandet und es stockte
mir komplett der Atem, ehe ich mich und das Rad wieder sortiert habe. Ab dann ging es nur noch um Schadensbegrenzung.“ Die führte die Eidgenossin wieder nahe an die TOP20 heran, nachdem sie zwischenzeitlich bis auf den 30. Rang durchgereicht worden war. Am Ende kämpfte sie sich mit einem weiteren Sturz durch das Rennen und beendete es schließlich auf dem 21. Platz. Beim Folgerennen in Windham (USA) litt die Schweizerin noch immer unter ihren Verletzungen, hoffte jedoch auf dem konditionell äußerst anspruchsvollen Kurs dennoch gut zurechtzukommen. Ihr Körper war aber von den Stürzen der Vorwoche zu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden: „Ich habe erst unter Rennbelastung gespürt was alles noch nicht gestimmt hat. Wir haben die ganze Woche versucht die Probleme in den Griff zu kriegen, aber die Zeit zur Regeneration war einfach zu knapp. Jetzt heißt es so schnell wie möglich wieder fit für die zwei anstehenden großen Rennen zu werden.“ Am Ende reichte es - wie in der Vorwoche - zum 21. Rang.

Lisi Osl verletzte sich in der Vorwoche zum Weltcup in Canada am Ellenbogen und ob sie an den Rennen überhaupt teilnehmen können würde, war zunächst unklar. Nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten entschied sie sich aber dazu, mit dem Team anzureisen um dann vor Ort den Heilungsverlauf abzuwarten. Beim ersten Rennen in Mont Sainte Anne (CAN) stand ihre Teilnahme durch die Verletzung und die schwierige Strecke bis zum Vortag des Rennens in Frage. Die österreichische Staatsmeisterin wartete jedoch geduldig und trainierte eben an diesem Samstag das erste Mal wieder auf dem Mountainbike. Sie entschied sich mit Bandage und Tape für einen Start. Trotz dieses schwierigen Handicaps erreichte die Tirolerin den 25. Rang und fand bereits eine Woche später noch besser ins Renngeschehen. Sie beendete den zweiten Weltcup in Folge auf dem 17. Rang: „Ich bin so glücklich, dass ich mich entschieden habe mit hierher anzureisen. Die Schmerzen haben mich - vor allem in Canada - zwar schon noch sehr behindert, aber am Ende konnte ich beide Rennen fahren. Das hätte ich mir nach der ersten Diagnose auch nicht träumen lassen. Die Beine waren super und das Material wieder einmal perfekt. In Anbetracht der Umstände war es dann besonders hier in Windham ein erfolgreiches Rennen. Jetzt freue ich mich aber auf die kommenden zwei Wochen, die ich vor allem zur Regeneration und Genesung nutzen werde um dann beim Weltcupfinale und der WM wieder voll dabei zu sein.“

 

 

 

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