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21. Juli 2014

Lisi Osl erneut österreichische Staatsmeisterin

Alexandra Engen gewinnt zwei Silbermedaillen

Am vergangenen Wochenende standen für alle Teamfahrerinnen die nationalen Meisterschaften auf dem Rennprogramm. Während Greta Weithaler aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start verzichten musste, konnte Lisi Osl erneut das Meistertrikot gewinnen. Alexandra Engen erreichte sowohl im Sprint
als auch CrossCountry die Silbermedaille, Katrin Leumann wurde in der letzten Runde noch vom Bronzerang verdrängt.

Greta Weithaler musste zwar aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start in Italien verzichten, ihre Teamkolleginnen gingen aber jeweils in ihrem Heimatland auf Medaillen- und Meistertrikotjagd.

Für Katrin Leumann war nach den Atemproblemen der letzten Wochen von Beginn an klar, dass die Verteidigung des Schweizermeistertitels ein schwieriges Unterfangen werden würde. Dennoch lieferte sie sich in Lostorf ein beherztes Rennen und lag bis in die letzte Runde auf dem Bronzerang: „Ich habe gekämpft, gelitten und alles gegeben, aber in der letzten Runde habe ich die Bronzemedaille noch verloren. In Anbetracht der letzten Wochen mit all meinen Atemproblemen bin ich aber nicht unzufrieden. Jolanda war heute einfach überlegen und auf die anderen Ränge waren es doch recht überschaubare Abstände und sowohl die Beine als auch die Atmung waren vor allem zu Beginn super. Ich hoffe also, dass ich für die anstehende Weltcups wieder mein eigentliches Leistungspotential abrufen kann“.

Alexandra Engen wollte sich nach einem Jahr ohne Meistertrikot in ihrem Heimatort wieder das blaugelbe Trikot zurückerobern, hielt sie noch im Vorjahr eine Krankheit vom Start ab. Bereits am Freitag kam es zum weltcupwürdigen Showdown zwischen Alexandra Engen und Jenny Rissveds im Eliminator. Zwei
der weltbesten Athletinnen ihrer Disziplin lieferten sich bereits in der Qualifikation ein Kopf an Kopfrennen, das die Konkurrentin der Weltmeisterin knapp für sich entscheiden konnte. Auch im Finale musste sich die Weltcupführende knapp geschlagen geben. Mit diesem Ausgang, der sich am Sonntag im CrossCountry wiederholte, war sie jedoch nicht unzufrieden: „Jenny war einfach einen Gang stärker. Ich habe am Anfang versucht sehr schnell zu starten um dann alleine mein Tempo fahren zu können. Allerdings hat dann Jenny attackiert und ich konnte nicht mehr mitgehen. Ich hätte mir natürlich gerne das Trikot geholt, aber ich hatte einen tollen Tag auf einer konditionell sehr anstrengenden Strecke mit unglaublich vielen Fans und Freunden am Streckenrand. Danke an alle für die Unterstützung.“

Lisi Osl krönte ihr Rennwochende mit dem XY österreichischen Staatsmeistertitel. Auf einer konditionell und fahrtechnisch fordernden Strecke kontrollierte die Kirchbergerin das Rennen von Beginn an. Nach einer verhaltenen Startrunde konnte sich die Favoritin von Runde zu Runde deutlicher von ihren Konkurrentinnen absetzen und am Ende mit drei Minuten Vorsprung das Rennen deutlich für sich entscheiden: „Es war ein sehr hartes Rennen für mich und wahrscheinlich der anstrengendste Sieg bei einer Staatsmeisterschaft. Aber die vielen Fans am Streckenrand und die coole und schwierige Strecke haben wahnsinnig viel Spaß gemacht. Danke an meine Fans und ein Lob für die tolle Organisation und Durchführung. Es ist einfach etwas sehr besonderes ein weiteres Jahr mit dem rot-weiß-roten Trikot fahren zu dürfen“.

 

 

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